Die Zwei-Wochenschau: Wein und Wasser

Da ich in der Vorwoche säumig war, gibt es diesmal eine Zwei-Wochen-Schau. Doch es ist nicht so, dass es nichts zu berichten gegeben hätte. Kino, Baden, Wein… Alles war dabei.

Nach dem sehr relaxenden Thermenwochenende sind wir gemächlich in die Woche gestartet. Wir waren in der Weihermühle baden und haben es uns an nichts fehlen lassen. Doch irgendwie wollten wir am folgenden Samstag wieder etwas unternehmen. Und da ich schon lange nach Klöch wollte, haben wir uns entschlossen, das schnell zu buchen. Tatsächlich hatten wir Glück und konnten auf Booking.com ein Hotel finden.

Wie viel Glück wir hatten, wurde uns erst tags darauf bewusst. Denn der Kundendienst von Booking.com hatte uns angerufen und gesagt, das Hotel wäre überbucht. Zum Glück konnte ein Ersatzquartier gefunden werden – noch dazu um die Hälfte billiger. Der Grund für den Andrang in Klöch war das alljährliche Weinfest, das genau an diesem Wochenende stattfand.

Aber piano, piano… Nach der ganzen Aufregung mit Hotel und Co haben wir uns zwei Karten für das Freiluftkino im Lesliehof gegönnt. Der Film „Birnenkuchen mit Lavendel“ war eine typische französische Liebeskomödie. Schöne Landschaft, schräge Menschen und eine Story mit Happy End. Wobei so typisch französisch war der Film dann doch nicht. Keiner hat geraucht.

Vor unserem Wochenendtripp haben wir noch bei Markus gegrillt. Wie immer sehr nett. Eine Wiese, ein Lagerfeuer und viel Fleisch. Was braucht der Mensch mehr zum Leben?

Klöch

Am Samstag sind wir dann schließlich in die Südost-Steiermark. Wir waren vor zwei Jahren mal auf der Südsteirischen Weinstraße in Gamlitz und dort war es nur teuer und wimmelte nur so von Schicki-Micki-Menschen.

In Klöch war das viel besser. Normale Leute, normales Essen und Wein zu normalen Preisen. Unsere Gastwirtin, Frau Salzger, hat selbst einen kleinen Weingarten, den sie laut eigener Aussage als Hobby betreibt.

Weinberg in Klöch

Direkt neben der Pension ist eines der sogenannten Selbstbedienungs-Kellerstöckl. Eine Idee, die sehr viel Vertrauen in die Gäste braucht. Denn neben dem Kühlschrank mit Wein und Traubensaft steht eine Preisliste und eine Handkassa.

Selbstbedienungs-Kellerstöckl

Wir sind dann dem Traminerweg entlang gewandert in Richtung Weinfest. Dort haben wir uns dann von 17 bis 22 Uhr durchgefuttert und ordentlich Wein getrunken. Dann sind Verena und ich Arm in Arm zurück in Richtung Pension getorkelt. Schön war´s.

Am Sonntag sind wir dann bei der Heimfahrt noch einmal beim Flussbad in der Sulm stehen geblieben und sind bis am Abend in der Sonne gelegen.

Woche zwei

Nachdem wir auf der Suche nach einem neuen Auto sind, habe ich mir am Dienstag einen potenziellen Kandidaten angeschaut. Allerdings war der Verkäufer preislich unflexibel.

Mittwochabend sind wir nach Kärnten gefahren. Verena hat dieses Semester die Kurse ihrer Psychotherapie-Ausbildung in Treffen. Das trifft sich für uns natürlich gut. Am Donnerstag wurde unser Auto ein bisserl auf Vordermann gebracht.

Und am Samstag haben wir dann Verenas Neffen Mikael empfangen, der nach einem Monat aus China zurückgekommen ist. Die ganze Familie hat bis in die Nacht gefeiert. Für Mikael war es vermutlich eh ein bisserl viel.

Und nun endet der dreiwöchige Daheim-Urlaub. Man muss nicht immer weit wegfahren, mit ein bisserl Planung kann man auch zu Hause einiges erleben.

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