Journalistische Linie

Journalismus erfüllt in meinen Augen mehrere Aufgaben.

Die erste und wichtigste Aufgabe ist die des „public watchdog“. Journalisten sollen ein waches Auge auf die Regierenden, die Wirtschaftstreibenden und alle, die in der Öffentlichkeit stehen, werfen. Hier gilt das strikte Gebot der Objektivität, dem auch ich mich verpflichtet fühle. Daher werde ich immer meine gesellschaftlichen und politischen Einstellungen hinterfragen, wenn ich eine Geschichte recherchiere.

Vor allem in Zeiten des Informationsüberflusses haben Journalisten die Aufgabe, die Informationen für ihre Leser zu filtern. Es geht darum, unwichtige Nachrichten von wichtigen zu unterscheiden und Falschmeldungen zu entlarven. Ich bin überzeugt, dass diese Aufgabe in den kommenden Jahren an Bedeutung gewinnen wird.

Zuletzt muss ein Journalist informieren und komplexe Zusammenhänge so aufbereiten, dass sie leicht verständlich sind. Schließlich ist eines der obersten Ziele des Journalismus, Öffentlichkeit zu schaffen. Das geht in meinen Augen nur mit umfassender Information. Aus diesem Grund unterstütze ich alle Open Data Initiativen.

Um all diese Aufgaben gewährleisten zu können, ist mir auch die persönliche Transparenz wichtig. Daher stelle ich klar, dass ich zu keinem Zeitpunkt irgendeiner politischen Gruppierung, Splitter- oder Interessensgruppe angehört habe oder mit einer solchen sympathisiert habe. Ich besitze in geringem Ausmaß Fonds der Erste Bank, der Allianzversicherung und der Ergo Versicherung. Ebenso halte ich aus journalistischem Interesse geringe Stückzahlen an Aktien von Unternehmen, die für meine potenziellen Leser von Relevanz sind.

Über Mich