SpielwieseBlogparde: Meine Social Media Beichte - Spielwiese

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Roman Vigut

Journalist & Blogger

Blogparde: Meine Social Media Beichte

Alex Stocker und Stephan Wiesenhofer hatten eine Idee, der ich mich anschließen möchte: Es soll eine österreichische Blogparade geben. Hier nun mein bescheidener Beitrag.

Bloggen und Social Media gehören heute zu meiner Lebenswelt. Sie bestimmen meinen Beruf als Online-Journalist und lassen mich auch in meiner Freizeit nicht los (sehr zum Ärger der Menschen in meinem privaten Umfeld). Irgendwie ist das so, seit dem ich das erste Mal ins Internet gekommen bin.

Wie bin ich zu Social Media gekommen?

Social Media, Social Web – beides Begriffe, die in den vergangen zwei, drei Jahren modern wurden. Aber das Netz war immer schon sozial. Richtig los ging es bei mir 1998 mit der Standleitung im Studentenheim in Klagenfurt. Zu der Zeit gab es in Kärnten noch einen Telnet-Ableger das Karanet. Auch IRC wurde zu derzeit noch stark genutzt (größtenteils zum Filesharing). Den Einstieg in ein Web 1.0 Social Media Projekt gab es für mich im Forum philosophie.at. Aus den Beiträgen wurde später sogar ein gebundenes Buch. Bis 2003 bewegte ich mich dann in allerlei Foren. Dann kam der erste große Schritt in Richtung Web2.0: StudiVZ. Etwas später kamen Browsergames, wie KnightFight dazu. Mit meinem Eintritt in die Medienwelt erkannte ich einerseits die Gefahren und andererseits die Chancen dieser Angebote und haderte lange mit der Frage, ob ich mich in den Web2.0-Dschungel begeben soll oder nicht. Ich hab mich dann 2007 dafür entschieden, meine StudiVZ-Tätigkeit wieder verstärkt. Später kam Twitter und Facebook und heute mach ich prinzipiell bei allem mit, was sich entwickelt – man weiß ja nie…

Was mache ich mit Social Media?

Bei Facebook und Twitter habe ich eine klare Trennung gezogen. Twitter ist öffentlich. Daher agiere ich hier auf einer professionelleren Basis. Mein Blog wiederum ist nicht nur meine Visitenkarte nach außen, sondern auch meine Spielwiese, auf der ich frei von Unternehmenspolitik schreiben kann. Dennoch achte ich auch hier auf Professionalität.

Warum bin ich von Social Media begeistert?

Meine Freundin hat einmal gesagt: „Dir gefällt Twitter nur deshalb, weil dir niemand etwas entgegnen kann“. Im Grunde hat sie damit auch ein bisschen Recht. Klar: Social Media ist Komminikation, es geht um den Austausch – aber eben nur, wenn ich das möchte. Manchmal will ich nur mal etwas sagen, ohne gleich Widerworte zu bekommen oder besser gesagt ohne mich um die Widerworte kümmern zu müssen.

Aber: Viel wichtiger als diese selbstverliebte Komponente von Social Media ist wirklich die Fülle an Information, die Möglichkeit mit Leuten in Kontakt zu treten, die man im „realen“ Leben vermutlich nie zu Gesicht bekommt, die Diskussionen auf Twitter, die lustigen oder auch nicht so lustigen Kommentare auf Facebook, meine Badges auf Foursquare. Das ist der Hauptgrund, warum ich Social Media einfach Großartig finde.

So, das war’s mit meinem öffentlichen Social Media Geständnis. Jetzt seit Ihr an der Reihe.

 

von Roman Huber

 

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http://www.isabel-anger.com/blog/?p=311

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http://heinz.typepad.com/lostandfound/2011/05/social-media-freak-an-der-fh-joanneum.html

Und die Links zu den Initiatoren

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http://www.alexanderstocker.at/2011/05/blogparade-wer-sind-osterreichs-social.html

 

 

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